Orthoptistenausbildung erfolgreich angelaufen!


Gambia, Westafrika

Orthoptistenausbildung erfolgreich angelaufen!


Gambia, Westafrika

Untersuchung eines Kleinkindes von Orthoptistin Christiane Paschke - Mitglied im DKVB e.V.

Orthoptistenausbildung ist in Gambia erfolgreich angelaufen!

Vor etwa drei Jahren startete anlässlich des Welttags des Sehens (World Sight Day) die Internationale Vereinigung der Orthoptisten (International Orthoptic Associaton = IOA) in Gambia das erste afrikanische Orthoptikprogramm, um bei Kindern frühzeitig Augenerkrankungen, speziell Augenfehlstellungen wie Strabismus (Schielen) zu erkennen. Auch Gambia gehört zu den Ländern, in denen es an Augenärzten fehlt, die speziell geschult sind, um Kinderaugen zu versorgen. Die Ausbildung zielt auf die eigenständige Diagnose und Therapie funktioneller Augenerkrankungen und ggf. Vorstellung beim Augenarzt bei komplexeren Fragestellungen. Das ist insbesondere dort umso wichtiger, weil es zurzeit nur einen pädiatrischen Augenarzt gibt. Außerdem sollen diese Orthoptisten als Multiplikatoren fungieren, um weitere Orthoptisten auszubilden.

Verschiedene Module sind Bestandteile der Ausbildung junger Orthoptisten

Der Start des Projektes wurde von Amerika aus initiiert, indem Fachleute sich zur Schulung und Ausstattung auf den Weg nach Gambia machten. Firmen unterstützten mit Sachspenden das Projekt. Das DKVB (Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit e.V.), die Stiftung Augenlicht und ein anonymer Großspender aus den USA waren die Hauptquellen der finanziellen Unterstützung für das vergangene Studienjahr der dreijährigen Ausbildung.

Weitere Ausbildungssituation, die die Studentinnen und Studenten für ihre Arbeit fit machen sollen.

Unsere Projektpartnerin, Christiane Paschke, Orthoptistin und Vorstandsmitglied des DKVB, berichtet von dem Projekt, das nun mehr und mehr ans Laufen kommt: „Aus dem letzten Ausbildungsjahrgang haben zwei Orthoptisten im Juni 2024 ihr Examen bestanden und konnten ihr Praktikum im September starten. Da diese beiden Orthoptisten sich als sehr begabt herausgestellt haben, hat die Leitung darum gebeten, sie nach dem Praktikum als Ausbilder in das Ausbildungsprogramm aufzunehmen. Sie sollen dann, ebenso wie die Absolventen des Jahres 2023 (Abschluss des Praktikums im März 2024) weiterhin betreut werden, um sie für die Lehre zu schulen. Sie arbeiten (wie ich auch in Kenia und Kollegen in anderen Ländern) sehr selbstständig und gerade deshalb ist eine Ausbildung mit hohem Anspruch erforderlich. Die jüngste Ausbildungsgruppe hat im Oktober 2024 ihr Studium aufgenommen. Die ausgebildeten Orthopisten werden im Anschluss an ihr Praktikum während ihrer beruflichen Tätigkeit zunächst kleinschrittig begleitet, bevor sie nach und nach sich selbst überlassen werden. Wir hoffen sehr, dass die Orthoptisten es schaffen, in Zukunft das Projekt aus eigenen Kräften am Laufen zu halten.

Vielseitige Übungen stehen im MIttelpunkt des Projektes

Wir sind sehr froh und dankbar, auch in Deutschland wieder Unterstützer gefunden zu haben, die dieses Projekt mit Spenden unterstützt haben, sodass die kleinsten Erdenbürger möglichst früh fachkundig untersucht und behandelt werden können. Nur so können sie lernen, zu sehen, wenn Fehlsichtigkeiten so früh wie möglich erkannt und behandelt werden. Danke für die hilfreiche Unterstützung!“

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Cindy Pritchard und Christiane Paschke)

Gambia, Westafrika
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